Mallorca: Die Top 10 Dinge, die du machen solltest
Was du beim Radfahren auf Mallorca nicht verpassen darfst!
Radeln auf Mallorca? Ohne diese Highlights ist kein Besuch komplett.
Mallorca ist ein Paradies für Radfahrer und bietet fast endlos viele attraktive Strecken, die dich jede Ecke der Insel erkunden lassen. Damit du das Beste aus deinem Radurlaub herausholst, hier unsere 10+ Top-Empfehlungen, die du nicht verpassen solltest. Viel Spaß!
1. Die fantastische Coast-to-Coast-Route.
Fahre durch das (UNESCO-Welterbe!) Serra-de-Tramuntana-Gebirge – entweder von Port d’Andratx nach Port de Pollença oder umgekehrt.
Ist das die beste Radroute der Welt? Sicher die beste auf Mallorca. Wenn ich nur noch eine einzige Ausfahrt hätte, dann diese. Nimm den Radbus nach Port d’Andratx oder Port de Pollença und rolle zurück. Wähle Routen von 115 km bis 167 km, inklusive des längsten und höchsten Anstiegs (oder der Abfahrt) der Insel am Puig Major. Deine Radsportseele wird es dir danken. Fantastische Ausblicke, top Belag und gute Cafés gibt’s regelmäßig. Ach ja – der Asphalt ist meist butterweich!
2. Sa Calobra bis zum Gipfel des Coll dels Reis
Der weltberühmte Anstieg vom Hafen Sa Calobra – oft als einer der besten Anstiege der Welt gefeiert, inklusive der legendären 270-Grad-Kehre. Jetzt kannst du mit dem Sa Calobra Express zum Startpunkt kommen und mit frischen Beinen auf PB-Jagd gehen – ein echtes Mallorca-Highlight.
3. Cap Formentor
Spektakuläre Küsten- und Waldszenerie – finde irgendwo 20 bessere Kilometer, ich wette, du schaffst es nicht. Im kurzen Tunnel aufpassen; er ist zwar beleuchtet, aber Mietwagen sind unterwegs! Auf dem Rückweg am Strand von Formentor stoppen und im klaren Mittelmeer schwimmen. Eine ikonische Route, die du auf Mallorca nicht verpassen darfst. Jetzt auch für im Süden untergebrachte Radfahrer: Nimm den planmäßigen Mallorca Cycle Shuttle Radbus nach Port de Pollença.
4. Anstieg nach Port Valldemossa
Ein verrückter Anstieg: 7,9 km Länge, Ø-Steigung 5,2 %. Die Straße ist stellenweise extrem schmal, mit vielen Serpentinen – du fragst dich, warum du das überhaupt angefangen hast. Ein Drittel der Abfahrt später weißt du es: genial – für solche Strecken fährst du Rad. Tolle Ausblicke führen zu einem kleinen Hafen, der so einladend ist, dass der Abschied schwerfällt. Der Belag ist stellenweise holprig, aber das Restaurant ist weiterhin top und fair bepreist.
Eine großartige Ergänzung zu deinem Coast-to-Coast-Epos.
5. Anstieg Port des Canonge
Schöner kleiner Abstecher von der MA-10 am km-Marker 80: Erst eine kurvige Abfahrt, dann ein 4,9-km-Anstieg aus einer wunderschönen Bucht. Ein sehr szenischer Umweg, der knapp 10 absolut lohnende Kilometer addiert. Zwischen Banyalbufar und Port Valldemossa gelegen – die großartige Abfahrt hinunter zur 70-m-breiten Bucht ist ein Geheimtipp und ein Genuss.
Auch das ist eine tolle Ergänzung zu deinem Coast-to-Coast-Epos.
6. Das Orient-Tal und der Coll de Sóller
Starte mit 28 Kehren, dann weiteren 26, anschließend durch ein stilles Tal und über den Coll d’Orient und Coll d’Honor. Mittagessen im großartigen Cycling Planet in Alaró – grüß die Besitzer Laura Brunot und David Muntaner (Madison-Weltmeister). Unvergesslich.
Ebenfalls eine super Ergänzung zu deinem Coast-to-Coast-Epos.
7. Sonnenuntergang und Mondaufgang von der Talaia d’Albercutx
Oben am Mirador de Formentor Richtung Cap Formentor links über den Parkplatz noch ein paar Kilometer zur „Pepperpot". Straße nicht perfekt, aber okay mit Vorsicht. Bei Vollmond: Schau nach Westen, wenn die Sonne hinter den Bergen versinkt, dreh dich nach Osten und sieh den Mond aus dem Meer aufsteigen.
Nicht zum Vollmond auf der Insel? Dann der „zweitbeste" Moment: früh aufstehen und den Sonnenaufgang am Cap Formentor oder der Talaia d’Albercutx erleben. Klar – im Dunkeln brauchst du Licht!
8. Die Bucht-von-Pollença-Runde
Die komplette Bucht: Wenn du auf Mallorca radelst, gehören Cap Formentor, La Victòria und der Rand der Militärbasis auf der Gegenseite dazu. Du siehst die Bucht von beiden Seiten. 77 km mit 1.700 Hm. Und bitte: Fotos nicht vergessen.
9. Coll de sa Batalla hoch, Coll de Femenia runter (F1-Belag!)
Gemütlich über die Nebenstraßen nach Caimari, im Schatten der Bäume den Coll de sa Batalla hoch, an Lluc vorbei und Richtung Pollença zurück – diese perfekt geneigten Kurven 7 km lang „surfen" und dabei versuchen, nicht dauerhaft zu grinsen. Klar: Fahrkönnen > Euphorie.
10. Mandelkuchen & Kaffee
In lokalen (nicht touristischen) Cafés stoppen und hausgemachten Mandelkuchen mit exzellentem Kaffee probieren. Nach Bedarf wiederholen.
11. Frischer O-Saft am Aquädukt
Am Aquädukt an der MA-10 (Abzweig Sa Calobra) unter den Bäumen Pause machen – mit frisch gepresstem O-Saft aus lokalen Orangen.
12. Anstieg Puig de Randa
An klaren Tagen (also meistens) siehst du von hier fast die ganze Insel. Auch „Cura de Randa" genannt (nach dem Kloster oben) – der beliebteste Anstieg Mallorcas außerhalb der Tramuntana. Ein Ort voller Geschichte; das erste Eremitenkloster Mallorcas entstand hier im 13. Jh. Auf den 7,5 km zum Gipfel triffst du drei Eremitagen: Santuari de Nostra Senyora de Gràcia, Ermita de Sant Honorat, Santuari de Cura.
13. Anstieg Sant Salvador
Im Osten der Insel: 5 km mit Ø 7 % zum Kloster Sant Salvador. Start nahe Felanitx; die Straße schlängelt sich zum höchsten Punkt des Bezirks (510 m). An klaren Tagen 360-Grad-Fernsicht über die ganze Insel, inkl. der Creu de Sant Salvador (Kreuz). Am Aussichtspunkt gibt’s einen funktionierenden Brunnen zum Flaschenfüllen; das Kloster ist heute ein kleines Hotel mit Restaurant/Café – perfekt für Kuchen & Kaffee.
